Mit Wohnmobil und Wohnwagen unterwegs

Bussmann's auf Achse

Spanien, Portugal 2013

Die Bilder zur Tour kann man hier sehen.

Di. 26.3.
Bei uns in der Innerschweiz führt der Winter noch immer Regie. Über Nacht hat es geschneit und die Temperaturen sind unter den Gefrierpunkt gefallen. um 8:30 Uhr, als wir losfahren wollen, warnen uns die Nachbarn vor den prekären Strassenverhältnissen. Auf den Strassen gibt es verbreitet Glatteis und deshalb viele Unfälle und Staus. Wir beschliessen, trotzdem los zu fahren und zu schauen, wie weit wir kommen. Wir fahren langsam, wie übrigens die meisten Autofahrer, durch das Schneegestöber und kommen zügig voran. Je weiter westwärts wir kommen, umso heller wird der Himmel. In der Gegend des Genfersees ist der Schneefall endgültig vorbei. Unser Ziel ist Tournon, nördlich von Valence im Rhonetal, wo wir um 15:00 Uhr eintreffen. Wenn ich auf Lore gehört hätte, wären wir vermutlich noch einiges früher gewesen. Aber ich habe der Stimme aus dem GPS mehr vertraut als meiner Copilotin. Ich verspreche Besserung. Das Wetter im Rhonetal ist schön aber noch recht kalt. Am Abend waren wir froh um unsere Gasheizung.

Mi. 27.3.
In der Nacht ist es bitter kalt, die Heizung hatten wir ausgeschaltet und wir sind froh um unsere zusätzliche Wolldecke. Am Morgen empfängt uns ein wolkenloser Himmel, aber es ist immer noch recht frisch. Heute wollen wir durch das Hinterland bis Narbonne fahren. Von Tournon aus starten wir in die wild zerklüftete Gorges du Doux und weiter nach Le Puy en Velay. Weiter geht es über Mende, den grandiosen Viadukt von Millau und Bezieres nach Narbonne. Die Fahrt ist sehr abwechslungsreich. Nach der Gorges du Doux befinden wir uns in einer hochplateauähnlichen Landschaft, meist zwischen 1000 und 1200 MüM. Hier liegt noch überall Schnee und der Frühling zeigt sich noch nicht gross. In Narbonne fahren wir auf einen Campingplatz ausserhalb der Stadt. Obwohl es auf Ostern zu geht und schon viele Camper auf dem Platz sind, haben weder der Market noch das Restaurant geöffnet. Da wir nichts eingekauft haben, gibt es ein "Notmenu", Schinken gebraten mit Spiegeleiern. So nebenbei fragen wir uns, ob es den Franzosen wirklich schlecht geht, die nutzen die sich bietenden Möglichkeiten zum Geld verdienen ja gar nicht. Die Temperatur ist um einiges gestiegen, deshalb benötigen wir keine Heizung.

Do. 28.3.
Ein sanfter Frühlingsregen, der auf das Dach rieselt, weckt uns am Morgen. Die temperatur ist sehr angenehm, aber der Himmel ist noch verhangen. Heute ist eine reine Autobahnfahrt von Narbonne nach El Vendrell, kurz vor Tarragona, auf dem Programm. Schon bald wird der Himmel heller und die ersten blauen Flecken zeigen sich. In der Gegend von Barcelona ist der Verkehr sehr dicht, die ersten fahren wohl bereits in die Osterferien. Plötzlich stecken wir in einem Stau. Weiter vorne hat es einen Unfall gegeben. Polizei, Krankenwagen und Feuerwehr fahren auf dem Pannenstreifen nach vorne. Nach einer halben Stunde geht es wieder flott weiter und um 14:00 Uhr erreichen wir unseren Campingplatz. Hier herrscht schon emsiges Treiben, viele spanische Familien sind dabei, sich einzurichten. Im Gegensatz zu den Franzosen ist hier bereits alles geöffnet, Market, Restaurant und sogar das Schwimmbad. Wir setzen uns in die warme Sonne, trinken Bier und essen Tapas.

Fr. 29.3.
Bei schönem und mildem Wetter brechen wir nach Margalef auf. Margalef ist ein weltbekanntes Klettergebiet, aber auch ein sehr schönes Wandergebiet. Hier wollen wir unseren Sohn mit Freundin und Familie treffen. Die Jungen und jung gebliebenen werden klettern, die älteren Semester wandern. Das GPS sagt uns, dass wir knapp 70 km fahren müssen, dass wir dafür aber zwei Stunden benötigen würden. Zuerst geht es noch ganz flott auf der Autobahn vorwärts bis Tarragona. Danach geht es noch kurze Zeit auf einer guten Landstrasse vorwärts. Schon bald jedoch führt uns das GPS ins Gebirge. Über enge, sehr kurvenreiche, jedoch gut ausgebaute Strassen geht es fast im Schritttempo weiter. Es geht rauf, runter, links, rechts, dass einem hören und sehen vergeht. Die Landschaft ist atemberaubend, so schöne Felsformationen habe ich noch selten gesehen. Nach zwei Stunden Fahrt und Muskelkater vom Kurvenfahren, treffen wir in Margalef ein. Hier werden wir bereits von Freunden erwartet..Nachdem wir unser WOMO auf einem Platz, wo auch noch andere WOMOs stehen, abgestellt haben, machen wir uns auf zu einer Nachmittagswanderung durch die eindrückliche Felsenlandschaft, zu einer Einsiedelei.

Sa. 30.3.
In der Nacht kommt ein heftiger Wind auf, der sich bis zum Abend hält. Die Jungen gehen klettern, die Älteren fahren mit dem PW nach Albarca. Hier auf rund 800 MüM starten wir eine Wanderung, die uns wieder zu einer Einsiedelei führt. Der Wind in sturmstärke fegt uns mit seinen Böen fast von den Felsbändern. Am Ziel finden wir ein windgeschütztes, lauschiges Plätzchen, wo wir uns für den Rückweg stärken.



So. 31.3.

In der Nacht ist es klar, entsprechend sinkt die Temperatur. Am Morgen scheint die Sonne von einem fast wolkenlosen Himmel. Heute fahren wir nicht mit den anderen zum Wandern, da wir für den Abend, ganz genau um 16:30 Uhr (!!!), eine Grillparty vorbereiten. Nach dem Frühstück holen wir im Lebensmittelgeschäft das gestern bestellte Lammfleisch und kaufen, was man sonst noch so braucht. Danach setzen wir uns in die Sonne, faulenzen und lesen. Am Nachmittag werden Tisch, Stühle und Grill aufgestellt. In der Umgebung suchen wir noch frischen Rosmarin. Pünktlich (!!!) um 16:30 Uhr treffen sowohl die Wanderer als auch die Kletterer bei uns ein. Nach dem Apero legen wir das Lammfleisch auf den Grill und geben noch einige Zweiglein Rosmarin darauf. Sofort verbreitet sich ein köstlicher Duft über den ganzen Platz. Wir leben wie Bachus persönlich bei gutem Essen und ausgezeichnetem Wein. Aus den Lautsprechern ertönt Musik (Clapton, Santana, Beatles usw.), welche die Älteren unter uns an die längst verflossene Jugendzeit erinnert. Die Zeit vergeht leider viel zu schnell und nach einem letzten Whisky geht es ans Aufräumen.

Mo. 1.4.
Der Himmel ist stark bewölkt mit wenig blauen Flecken. Trotzdem starten wir, auch die Kletterer, zu einer Wanderung. Ziel ist der Stausee oberhalb Margalef. Wir sind erst wenige hundert Meter vom Dorf entfernt, als uns ein Hagelschauer, begleitet von Blitz und Donner, überrascht. Nach wenigen Minuten sind wir durchnässt und beschliessen, die Wanderung abzubrechen. Nach dem Kleiderwechsel fahren wir mit den PWs nach Siurana. In der Zwischenzeit hat sich das Wetter wieder gebessert und wir schauen uns das schöne, sehr gut er- und unterhaltene Dorf auf dem Hochplateau an. Auch der Ausblick auf die nähere und weitere Umgebung lohnt sich.

Di. 2.4.
Wir beschliessen, heute weiter zu fahren. Nachdem wir uns von den Kindern und den Freunden verabschiedet haben, fahren wir über die kurvenreichen Strassen westwärts, ins Tal des Ebro. Diesem folgen wir südwärts ins Ebrodelta. Verglichen mit den vergangenen Tagen, bietet sich hier das komplette Gegenteil: flach, flach, flach! Der Camping Eucaliptus ist sehr schön gelegen, zu äusserst auf dem Delta, direkt am Meer und an den Naturschutzgebieten. Wir finden hier gute und saubere Sanitäreinrichtungen, ein gutes Restaurant und einen Market für das Notwendigste.

Mi. 3.4.
Mit dem Fahrrad geht es auf der Sandpiste des "Barra del Trabucador" etwa 16 km in südwestlicher Richtung zum Naturreservat "Punta de la Banya". Blauer Himmel und angenehme Temperatur begleiten uns dabei. Auf der Sandpiste begegnen uns immer wieder riesige LKWs auf dem Weg zu/von den Salinen. Im Naturreservat können wir viele Wasservögel beobachten, u.a. auch viele Flamingos.



Do. 4.4.

Die heutige Radtour führt uns in nordöstlicher Richtung über das kleine Dorf Els Muntells nach Sant Jaume d'Enveja. Nachdem wir uns in einem Strassenkaffee gestärkt haben, geht es wieder zurück. An der Küste ist der Himmel leicht bewölkt, bei angenehmer Temperatur. Im Landesinnern können wir jedoch starke Gewitter beobachten.

Fr. 5.4.
Da wir diesen Teil Spaniens schon mal bereist haben, machen wir einen grösseren "Gump" auf der Autobahn. Unterwegs wird unsere Nase immer wieder vom Duft der Orangenblüten gekitzelt. Kurz nach 16:00 Uhr erreichen wir unser heutiges Ziel La Manga am Mar Menor. Das ist in der Nähe von Cartagena gelegen. Der Himmel ist den ganzen Tag über bedeckt und ab und zu gibt es auch etwas Regen.

Sa. 6.4.
Südlich des Campingplatzes liegt eine riesige Ferienhaussiedlung. Grösstenteils sind es zweigeschossige Häuser, es hat jedoch auch einige, 10- bis 20-geschossige Hochhäuser dabei. Bei schönem und warmem Wetter machen wir einen ausgedehnten Spaziergang durch diese "Geisterstadt". Dabei sehen wir, dass ca. 1/10 der Wohnungen und Häuser zum Verkauf angeschrieben sind. Wir können uns nicht vorstellen, dass man sich in diesen leblosen, fast ausgestorbenen Feriensiedlungen wohl fühlen kann.

So. 7.4.
Weiter geht es nach Granada. Der Campingplatz liegt mitten in der Stadt. Nachdem wir uns "häuslich" eingerichtet haben, fahren wir mit dem Bus, für 1.20 Euro zur Kathedrale, die wir auch besuchen. Auch diese Kirche bestätigt mein Empfinden, sind sie doch meist düster, dunkel und furchteinflössend. Vermutlich das, was ihre Erbauer bezweckt haben. Rund um die Kathedrale herum riecht es verführerisch nach vielerlei Gewürzen und Tee. Das wird in verschiedenen Läden zum Kauf angeboten. Bei schönem und warmem Wetter setzen wir uns in eines der Zahlreichen Strassenkaffees und schauen den flanierenden Leuten zu.

Mo. 8.4.
Bei schönem und warmem Wetter fahren wir in die Stadt, setzen uns in ein Strassenrestaurant und hören den Strassenmusikanten zu. Am Nachmittag fahren wir zur Festung Alhambra und besuchen den Nasridenpalast. Das ist etwas vom Schönsten, das ich je gesehen habe. Gegen diese filigranen arabischen Bauten, wirken die meisten Burgen und Schlösser Mitteleuropas geradezu "klobig".

Di. 9.4.
Nun sind wir bereits zwei Wochen unterwegs. Heute geht es weiter mit dem WOMO nach Dos Hermanas, einem Vorort von Sevilla. Dieser Ort ist sehr gut geeignet, für einen Besuch von Sevilla. Der Himmel ist den ganzen Tag über sehr stark bewölkt. 

Mi. 10.4.
Mit dem Bus, der ca. 400 Meter vom Camping entfernt startet, fahren wir direkt zur Altstadt von Sevilla. Zuerst besuchen wir die Kathedrale, die grösste gotische Kirche der Welt. Es ist schon beeindruckend was hier zwischen 1402 und 1506 geschaffen wurde. Danach geht es in den gleich daneben liegenden Alcazar, Palast der maurischen Könige. Er ist vergleichbar mit dem Nasridenpalast im Alhambra von Granada. Die Säle und Zimmer sind auf die gleiche Art und Weise mit arabischen Ornamenten verziert, was uns sehr gefällt.

Do. 11.4.
Portugal ist unser heutiges Ziel. Bei meist stark bewölktem Himmel fahren wir durch das Hinterland. Wir steuern einen Campingplatz in Monte Gordo, gleich nach der Grenze, an. Lore muss hier zuerst einmal aufs "Örtchen". Das gefällt ihr jedoch nicht, also fahren wir weiter nach Tavira. Hier finden wir einen schönen Platz, dessen sanitäre Einrichtungen unseren Vorstellungen entsprechen. Nachdem wir uns "installiert" haben, setzen wir uns in die warme Sonne und relaxen.

Fr. 12.4.
Wir haben für zwei Tage ein Auto gemietet. Mit dem VW Polo geht es heute auf eine Tour durch das Hinterland der Algarve. Wir fahren von Tavira über Cachopo, Barranco do Velho, Sao Bras de Alportel zurück nach Tavira. Gleich nach Tavira fahren wir in ein Tal mit prächtigen Frühlingsblumen im wilden Gelände. Wir halten an und schiessen ein paar Fotos. In Cachopo wandern wir ein kurzes Stück auf dem quer durch die Algarve verlaufenden Wanderweg "Via Algarviana". Danach fahren wir weiter durch karge, sehr hügelige Landschaften. Der grösste Teil der Bäume ist von Waldbränden, welche in den letzten Jahren zahlreich gewütet haben, zerstört.

Sa. 13.4.
Zuerst fahren wir in den Hafen von Olhao. Da keine uns zusagende Bootsfahrt mit Vogelbeobachtung angeboten wird, schlendern wir über den grossen Markt. Danach essen wir in einem Hafenrestaurant "Cataplana Mista de Marisco". Das ist eine spezielle Pfanne, gefüllt mit Meeresfrüchten wie Muscheln, Krebsen, Crevetten. Auch Tomaten, Peperoni und Zwiebeln sind reichlich drin. Zum Knacken der Krebse gibt es eine Zange und zum Aushöhlen der Beine einen feinen Haken. Unsere Kleider werden mit einer Schürze geschützt. Nach dem Mittagessen wollen wir die roten Felsen, zwischen den Luxusressorts "Vale de Lobo" und "Quinta do Lago" aufsuchen. Es ist nicht ganz einfach, hier die Küste zu erreichen, da alles mit Villen und "Palästen" zugepflastert ist. Trotzdem erhaschen wir einen Blick auf die Steilküste.

So. 14.4.
Mit dem WOMO geht es weiter westwärts. Kurz nach Lagos finden wir einen schönen Campingplatz in Espiche. Nachdem wir uns häuslich eingerichtet haben, fahren wir mit den Velos an die Praia da Luz. Hier setzen wir uns in die warme Sonne und geniessen den schönen Ausblick auf die Steilküste und den weiten Atlantik.

Mo. 15.4.
Mit einem Mietwagen fahren wir über Sagres zum Cabo Sao Vincente, dem westlichsten Punkt des Festlandes. Die Klippen sind hier über 60 Meter hoch. Unter uns bietet der Atlantik ein fantastisches Schauspiel. Die meterhohen Wellen werden wuchtig gegen die Felsen geschleudert, wo sie unter tosen zu weisser Gischt zerplatzen. Nach einem feinen Mittagessen in Sagres geht es weiter über Vila do Bispo zur Praia do Amado und Praia da Bordeira. Hier zeigt sich das Schauspiel der Naturgewalten noch viel stärker als am Cabo. Einen Eindruck vermittelt das Video! Dank unserer guten Karte und Lores Navigation finden wir wieder gut durch das Hinterland nach Espiche zurück.

Di. 16.4.
Eine Bootsfahrt von Lagos aus westwärts, führt uns an den Steilküsten der südlichen Algarve entlang. Wir bestaunen die bizarren Felsformationen mit Grotten, Durchgängen und urtümlichen Gebilden.

Mi. 17.4.
Mit dem WOMO geht es weiter nach Monchique, ins Gebirge. Wir wandern auf den Foia. Es ist sehr heiss und schweisstreibend. Die versprochene Snackbar ist nirgends zu finden. Da der erwartete WOMO-Stellplatz in Monchique nicht vorhanden ist, fahren wir zurück zur Küste. Hier finden wir einen Stellplatz direkt über der Steilküste bei Monte Clerigo (Aljezur) und bewundern andächtig den Sonnenuntergang.

Do. 18.4.
Da wir unsere Zeit bis jetzt zu grosszügig bemessen haben, beschliessen wir, Nordspanien ein anderes Mal zu bereisen. Von unserem Stellplatz über den Klippen fahren wir heute ein grösseres Stück nach Lisboa. Vom Lisboa Camping geht es am späteren Nachmittag mit dem Bus in die Stadt. Um 19 Uhr besuchen wir ein Fado-Konzert. Diese einheimische, meist melancholische Musik gefällt uns sehr. Nach dem Konzert gehen wir essen. Hier gibt es gleich noch einmal Fado, wobei uns das erste Konzert besser gefallen hat. Anschliessend geht es mit dem Taxi, der Bus verkehrt nur bis 21:30 Uhr, zurück zum Camping.

Fr. 19.4.
Mit dem Bus geht es wieder ins Zentrum. Wir buchen eine Stadtrundfahrt mit einem Doppelstöcker. Wir wählen die "blaue Tour". Sie führt durch das historische Zentrum von Lisboa, aber auch durch moderne, neue Quartiere. Lisboa ist sehr interessant, abwechslungsreich und "strotzt" förmlich von Leben.

Sa. 20.4.
Wir fahren ein grösseres Stück nordwärts nach Aveiro. Das ist eine schmucke Kleinstadt, von Kanälen durchzogen. Beim städtischen Markt essen wir Aroz da Lula und drinken ein Bier in der warmen Sonne. Danach buchen wir eine Bootstour durch die Kanäle der Stadt. Bei dieser Gelegenheit sehen wir an einem der Kanäle einige WOMOs stehen, welche dort wohl übernachten werden. Wir beschliessen, uns ebenfalls dorthin zu stellen. Am selben Kanal steht auch ein Restaurant, das in einer umgebauten, alten Fischerhütte betrieben wird. Dahin gehen wir essen, sehr gediegen und gut. Als wir uns spät abends schlafen legen, können wir bereits erahnen, dass diese Nacht nicht sehr ruhig sein wird. Viele Jugendliche der Stadt halten sich am Samstagabend an diesem Kanal auf.

So. 21.4.
Diese Nacht gab es für uns, wie erwartet, fast keinen Schlaf. Nachdem sich die letzten Nachtschwärmer verzogen haben, kommen bereits die ersten Jogger. Um 8 Uhr fahren wir weiter zur ornithologischen Station in Salreu. Nach einem Frühstück "in Ruhe" brechen wir zu einer vierstündigen Wanderung durch das Haff auf. Wir begegnen vielen Vögeln u.a. Störchen, Reihern, grossen Greifvögeln, kleinen, hochbeinigen Stelzvögeln usw. Begleitet werden wir von einem vieltausendstimmigen Quakkonzert. Nach der Wanderung fahren wir auf einen Camping südlich von Porto. Nach einer Douche und anschliessendem Sonnenbad geht es früh ins Bett.

Mo. 22.4.
Nach einer sehr ruhigen Nacht setzen wir uns in den Bus nach Porto. In einem "Höllenritt" fährt uns der Buschauffeur in die sehr sympathische Stadt. Vor der alten Brücke "Dom Louis I." verlassen wir den Bus und passieren die imposante Stahlkonstruktion zu Fuss. Wir schlendern über den "Cais da Ribeira" uns bestaunen die hübschen, alten Häuser. Danach geht es zu Fuss durch die historische Altstadt. Überall herrscht geschäftiges Treiben. Ein Sprichwort sagt, in Porto wird das Geld verdient, welches in Lisboa ausgegeben wird. In ähnlich halsbrecherischer Fahrt geht es am späteren Nachmittag wieder zurück.

Di. 23.4. - Do. 25.4.
Da wir für den ausführlichen Besuch Nordspaniens nicht mehr genügend Zeitreserve haben, verschieben wir den auf einen späteren Zeitpunkt und treten nun die Heimreise an. Wir übernachten noch in Burgos und Clermont Ferrand, bevor wir am späteren Nachmittag des 25.4. wohlbehalten und mit vielen neuen Eindrücken zu Hause eintreffen.

 


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